2te Relegationsniederlage nach erfolgreicher Saison des VBC

Nachdem man letzte Woche im Herzschlagfinale knapp im 5ten Satz mit 16:14 in Salzburg verlor wollte man vor den eigenen Fans nun den Ausgleich in der best of three Serie schaffen.
Dieses Vorhaben musste allerdings ohne Kapitän und Top Scorer Flo Mairhofer stattfinden was die Sache nicht unbedingt einfacher machte.
Auch Gerald Hackl war zwar mit von der Partie aber aufgrund einer Verkühlung nicht einsetzbar.
Satz 1 wurde gleich von Beginn an von den Salzburgern dominiert – die Steyrer brauchten ein wenig um sich zu Recht zu finden. Beim ersten technical time out stand es bereits 8:4.
Wie schon in Salzburg konnte man sich zwar zum Ende nochmals aufbäumen. Beim Stand von 20:23 setzte es noch eine gelbe Karte wegen Reklamierens für den Aussenangreifer der Gäste Wiesinger.
Satzball Nummer 1 wurde dann ins Ziel gebracht – 1:0 für die Favoriten aus der Mozartstadt
Durchgang 2 nahm leider einen ähnlichen Verlauf und von Beginn an lief man einem Rückstand hinterher. Im Side out Spiel hatten die VBC´ler etwas Probleme. Mit Fortdauer des Spiels traf man aber immer wieder die richtigen Entscheidungen und vor allem die starke Annahme rund um Libero Haslauer ist hervorzuheben. So gelang es dass man den zu Beginn deutlichen Rückstand in einen 20:18 Vorsprung verwandelte. Nach dieser tollen Aufholjagd allerdings die Ernüchterung – man brachte sich durch Eigenfehler und Unkonzentriertheiten in Bedrängnis und die Salzburger rund um Trainer Schwab schafften es schlussendlich den Satz mit 25:23 zu gewinnen. Somit bereits 2:0 für die Gäste.
Satz 3 begann aus Sicht der Heimmannschaft genauso wie man es sich wünscht. Hannes Eiblwimmer brachte gleich zu Beginn mit zwei satten Blocks die Kefer 6 in Front und sofort war das lautstarke Publikum wieder zur Stelle. Ungereimtheiten im Salzburger Spiel sorgten zu Mitte des Satzes für eine komfortable 16:11 Führung.
24:19 und somit einen Punkt vom Satzgewinn entfernt war es Moser Helmut der am Service zumindest so viel Druck erzeugen konnte dass die Kefer 6 kein ordentliches sideout zu Stande brachte.
Es kam wie es kommen musste – 24:24 und in weiterer Folge sogar 25:26 und somit Satz und Matchball für die Gäste. Dieser konnte abgewehrt werden und nach weiteren knappen Ballwechseln war es Flo Grasserbauer der mit einem fulminanten Block gegen Wiesinger auf 28:26 stellte. Knapp aber doch – der Anschluss war also geschafft – 1:2 in Sätzen.
Durchgang 4 wurde wieder gut begonnen von der Kefer 6 und bis zur Mitte des Satzes war es eine Partie auf Augenhöhe. 15:16 war der Stand bei der zweiten technischen Auszeit.
Ab diesem Zeitpunkt verlor man allerdings dann den Anschluss an die wieder stärker werdende Schwab-Truppe.
Bei 18:23 versuchte Spielertrainer Kefer nochmals mit einem Time out zum einen den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen und zum anderen das eigene Team zu fokussieren und in die richtige Richtung zu lenken. Dies gelang leider nur bedingt und die Salzburger holten sich recht ungefährdet diesen vierten Satz mit 25:19
Somit ist alles entschieden – der VBC Steyr wird nächstes Jahr wieder in der 2ten Bundesliga antreten. Die Herren aus Salzburg dürfen wieder in der höchsten Spielklasse ihr Können unter Beweis stellen.
„ Wir haben phasenweise sehr gut gespielt und gezeigt dass wir auch mit Erstliga Teams mithalten können. Allgemein war es eine starke Saison und die Ziele wurden erreicht“ so Coach Dominik Kefer.
Starke Saison mit einem, trotz der Niederlage, gutem Abschluss – so kann es weitergehen, Präsident Hampel Fritz nach dem Spiel.
HINWEIS: Im zweiten Relegationsduell zwischen SG Union Raiffeisen Bisamberg/hotVolleys und UVC Ried steht es nach 2 Runden 1:1 und somit kommt es am Sonntag den 24.04 um 16 Uhr zum großen Finale – dieses findet in der  HTL Grieskirchen (Parzer Schulstraße 1) statt – ein Muss für jeden Volleyballbegeisterten.

Die Spieler rund um Coach Alex Prietzel freuen sich auf zahlreiche Zuschauer für das Saisonfinale.

 

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