Mit dem Erringen des OÖ Landesmeistertitels im U11 Bewerb in Linz konnten sich die Nachwuchsvolleyballer der SG SVS Perg/Rohrbach gemeinsam mit dem Vizemeister ASKÖ Linz/Steg für die Staatsmeisterschaften in Wien qualifizieren.

Coach Heinz Reischl reiste mit einem leicht ersatzgeschwächten Kader an, da Umut Aksoy am Tag der Abreise erkrankt ausfiel und Noah Dirnberger vom Team 2 nachrückte. In den Gruppenspielen ging es gleich gegen die Landesmeister von NÖ und die Vizelandesmeister von Tirol und Wien. Keine leichten Gegner, doch die Perger und Rohrbacher Youngsters mit Florian Aichinger, David Reischl und Paul Gabriel zeigte großartige Leistungen in allen 3 Gruppenspielen. Gegen VC Brixental konnte trotz eines vorübergehenden Ausfalls von Flo Aichinger, der durch die Ersatzspieler bestens ersetzt wurde, ein klares 2:0 eingefahren werden, auch gegen die körperlich stärkeren Wiener aus Favoriten wurde ein Rückstand im ersten Satz aufgeholt und mit unglaublicher Verteidigungsarbeit ein Satz- und Matchgewinn mit 2:0 herausgeholt. Gegen Hollabrunn musste man sich im dritten Gruppenspiel allerdings mit 0:2 geschlagen geben, die Niederösterreicher waren am Block und Angriff einfach einen Stock höher.

Dadurch konnte der 2 Platz in der Gruppe erreicht werden und SVS Perg/Rohrbach qualifizierte sich damit für das Viertelfinale am Sonntag. Dort wartete mit VBK Klagenfurt de Gruppensieger der Gruppe D, deren Hauptangreifer körperlich noch überlegener war als schon am Vortag der aus Hollabrunn. Die Youngsters kämpften heroisch gegen die Übermacht der Klagenfurter, am Ende musste sich die Volleyballer mit den Coaches Reischl und Dirnberger aber gegen Klagenfurt klar mit 0:2 geschlagen geben. Damit spielte man um die Plätze 5-8 und als Gegner wartete niemand geringerer als der Kärntner Landesmeister und amtierender Herrenmeister aus Aich/Dob. Wieder war der Gegner körperlich klar überlegen aber wie schon im Gruppenspiel gegen Favoriten konnten die Youngsters von Perg/Rohrbach in der Verteidigung unschlagbar, holten praktisch jeden Angriff der Kärntner heraus und spielten im Gegenzug cleverer in die Ecken des Spielfelds. Das Spiel ging immer mit 2 Punkten Unterschied hin und her, im ersten Satz gewannen die Kärntner, den zweiten konnten aber die Mühlviertler für sich entscheiden. Die Entscheidung musste im dritten Satz fallen. Wieder war es ein Spiel auf Messers Schneide, Aich/Dob am Angriff überlegen, Perg verteidigte und verteilte die Bälle. Am Satzende verloren die Kärntner schließlich die Nerven, machten 3 Angriffsfehler in Serie und Perg zog mit 14:11 davon. Den zweiten Satzball konnten die Mühlviertler dann verwerten und die Freude war riesengroß.

Im letzten Spiel um Platz 5 gegen Fürstenfeld war dann allerdings die Kondition nicht mehr ausreichend, wieder waren die Gegner um einen Kopf größer und Perg/Rohrbach hatte in der Verteidigung alle Hände voll zu tun. Für die nächste Überraschung fehlte nun aber die Kraft und so gab man sich am Ende mit dem hervorragenden 6. Platz zufrieden.

Ein Riesenerfolg für die Vereine ASKÖ Perg und Union Rohrbach/Berg, denn die Spieler aus Perg und Rohrbach waren im Schnitt ein Jahr jünger als ihre Gegner und haben daher kommende Saison nochmal die Chance, bei den Staatsmeisterschaften in dieser Altersklasse anzutreten.


Siegerfoto: h.v.l. Johannes Dirnberger, Paul Gabriel, Noah Dirnberger, Heinz Reischl, v.v.l. Florian Aichinger, David Reischl

ASKÖ Linz/Steg hatte als Vizelandesmeister die deutlich schwerere Gruppe erwischt, mit Aschbach und Hotvolleys zwei Top 4 Teams dabei. Nach dem Erreichen des 3. Ranges in der Gruppe kämpften die Linzer am Sonntag um Rang 9-16. Durch einen Sieg gegen Seekirchen konnten die Linzer am Ende den guten 10. Rang erreichen.

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