Das erste Saisonhighlight, das Beachmajor auf der Donauinsel in Wien, mit einem Satzgewinn gegen die Weltmeisterinnen hatten Eva und Valerie am Freitag, dem 2.August, noch nicht wirklich verdaut als auch schon das nächste Highlight unerwartet anklopfte: ein Anruf des Europäischen Volleyballverbandes mit der Info, dass wegen einer Abmeldung die beiden Oberösterreicherinnen bei der Europameisterschaft in Moskau starten dürfen!

Die Anreise sollte bereits am Montag erfolgen, was den beiden am Anfang unmachbar erschien, denn sie hatten noch kein Russisches Visum, das normalerweise bis zu zehn Tage brauchen konnte. Zahlreiche Telefonate und organisatorische Meisterleistungen später haben die beiden beschlossen es zu versuchen: Montag früh ab zur Botschaft nach Wien, Mittags bereits der Abflug nach Moskau um rechtzeitig fürs erste Spiel am Dienstag einzutreffen.

Gesagt, getan: alles lief reibungslos und dank exklusivem Superexpressvisum kamen die Beach-Union Girls montagabends in Moskau an.

Die Gruppe bei der EM war nicht von schlechten Eltern: mit den WM 4. Betschart/Hüberli (SUI) und den zwei renommierten Teams Dubovcova/Strbova (SVK) und Jupiter/Chamerau (FRAU) warteten schwierige Gegner auf Eva und Valerie.

Bereits am Dienstag ging es gegen die haushoch favorisierten Schweizerinnen, in einem knappen Spiel mit vielen guten Aktionen mussten sich die Oberösterreicherinnen 2:0 geschlagen geben. Mit hohen Erwartungen gingen Eva und Valerie am Mittwoch ins 2.Spiel gegen die Slowakei – wo sie leider sehr deutlich den Kürzeren zogen. Dem hohen Druck am Service in Kombination mit dem sehr hohen Slowakischen Block konnten die Beach-Union Girls nicht standhalten.

Die Chance auf den Gruppenaufstieg lebte allerdings weiter, da die Französinnen gegen die Schweizerinnen knapp gewonnen hatten. Somit ging es gegen genau die starkaufspielenden Jupiter/Chamerau um den Aufstieg in die Zwischenrunde. Eine sehr windige Partie mit vielen ungewohnten Fehlern auf Seiten der Österreicherinnen ging erneut allerdings knapp an die Französinnen, die sich somit überraschend auch den Gruppensieg holten.

Für Eva und Valerie bedeutete das den 25.Platz bei der Europameisterschaft – die Freude an der möglichen und kurzfristigen Teilnahme überwiegt und mit diesem Schwung gehen die beiden in eine kleine Pause bevor sie dann von 23.-25.08. bei den Staatsmeisterschaften in Litzlberg starten.

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