Große Linz-Steg Abordnung im Damennationalteam

Nach langen Vorplanungen startete am Montag im Landessportzentrum VIVA in Steinbrunn die sportliche Vorbereitung des Damennationalteams auf die Qualifikation für die EM-Endrunde 2021. Geleitet wir die ÖVV-Auswahl vom erfahrenen belgischen Trainer mit Weltruf, Jan de Brandt. Zum Start des Lehrgangs rückten nicht weniger als fünf Spielerinnen von ASKÖ Linz-Steg ein. Steelgirls-Cheftrainer Roland Schwab ist einer von zwei Co-Trainern. Unverändert ist die Rolle von Linz-Steg Co-Trainer Florian Stangl. Seit mehreren Jahren kümmert er sich als Teammanager um alle organisatorischen Belangen.

Trainer Roland Schwab: „Freuen uns das nächste Talent auszubilden“
23 Spielerinnen weilen seit Montag im ÖVV-Trainingsstützpunkt im Landessportzentrum VIVA in Steinbrunn. Fünf davon stellt ASKÖ Linz-Steg. Niki Maros, Andrea Duvnjak und Victoria Deisl sind bereits seit mindestens zwei Jahren im ÖVV-Aufgebot vertreten. Neu dabei sind Libero Lisa-Marie Hager und Angreiferin Saskia Trathnigg. 

„Nachdem die langjährige Trainerin Svetlana Ilic das Traineramt an den Belgier Jan de Brandt übergab, war klar, dass er sich zunächst einen Überblick über die Spielerinnen verschaffen will und einige neue Gesichter dabei sein werden. Das ist jetzt für viele Spielerinnen eine große Chance sich zu präsentieren“, erklärt Teammanager Florian Stangl. 

Foto: Linz-Steg Nationalteam-Abordnung (honorarfrei)

Veränderungen hat es auch im Trainerteam gegeben. De Brandt holte neben einem Italiener auch Linz-Steg Coach Roland Schwab als Co-Trainer ins Boot. „Ich freue mich sehr auf diese neue spannende Aufgabe und die Erfahrungen, die ich machen werde. Bis zum Trainingsstart standen natürlich einige interne Beratungen über den Kader am Programm. Nach vier Jahren in der DenizBank AG Volley League Women kann ich Kontakte zu allen Coaches und Erfahrungen von den vielen Spielen einbringen. Jetzt geht es endlich mit der eigentlichen Trainingsarbeit los. Das ist natürlich noch viel spannender“, schildert Schwab.

Damit das Nationalteam „normal“ trainieren darf, stand am Montag direkt nach der Ankunft ein CoVid-Test Programm. Dienstagfrüh kam die Nachricht, dass alle negativ verliefen. Im gesamten Komplex gelten dennoch weitere strenge Hygienevorschriften, die für die Spielerinnen neben Einzelzimmern, das Tragen von Masken in allen geschlossenen Räumen, Fiebermessen und das Führen eines Gesundheitstagebuches, vorsehen. „Gewöhnungsbedürftig, aber komplett nachvollziehbar. Wir sind froh in dieser Form trainieren zu können“, meint Zuspielerin Victoria Deisl.

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