Nächste Verschiebung für STEELVOLLEYS

Nichts wird es mit dem erhofften nächsten Heimspiel der STEELVOLLEYS Linz Steg am kommenden Samstag. Aus dem Lager des Gegners, TI-abc-fliesen-volley, wurden an den ÖVV fünf (!) positive Antigen-Tests gemeldet, die nun mittels PCR-Test überprüft werden. Damit wurde das Match vom Verband offiziell verschoben. Nach der Verschiebung des Gastspiels in Salzburg vor zwei Wochen müssen die Linzerinnen nun bereits zwei Spiele nachtragen. Ein Umstand, der mittelfristig ebenfalls problematisch werden könnte!

Trainer Schwab: „Für den Rhythmus ist das sicher nicht ideal“

Nach der 2:3-Niederlage in Wien und der folgenden intensiven Analyse sind die STEELVOLLEYS Linz-Steg am Dienstag normal in die Trainingswoche gestartet. Durch die Spitzensportregelung wird die Meisterschaft fortgesetzt. Der Trainingsbetrieb ist ebenfalls regulär möglich und alle Teammitglieder können ausgestattet mit offiziellen Bestätigungen auch nach 20.00 Uhr noch den Heimweg vom Training/Wettkampf antreten.
In Hinblick auf das nächste Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TI-abc-fliesen-Volley waren die Ärmel des Teams natürlich bereits wieder hochgekrempelt. Nach einer Vorwarnung am Mittwoch folgte am Donnerstag aber leider die offizielle Information, dass das Match verschoben werden muss. Der Grund: Nicht weniger als fünf positive Antigen-Tests liegen bei den Innsbruckerinnen vor. Die müssen jetzt mittels PCR-Tests überprüft werden. Eine Verschiebung wird ab drei positiven Fällen im Kader automatisch durchgeführt. Daraus ergibt sich für die STEELGIRLS ein weiteres unfreiwillig spielfreies Wochenende. Zur Erinnerung: vor zwei Wochen wurde das Match in Salzburg aufgrund der fehlenden Veranstaltungsbewilligung im ULSZ Rif ebenfalls verschoben. Trainer Roland Schwab ordnet die Lage gefasst ein: „Für den Rhythmus ist das sicher nicht ideal. Man hat gesehen, dass wir nach dem spielfreien Wochenende in Wien so unsere Probleme hatten. In Zeiten wie diesen wollen wir uns aber natürlich nicht großartig darüber beklagen. Wir sind froh überhaupt trainieren bzw. spielen zu dürfen. Das allein ist schon ein Privileg!“
Manager Andreas Andretsch zeichnet ein etwas größeres Bild: „Wir sind aktuell die einzige Mannschaft, die schon fix zwei Liga-Matches nachzutragen hat. Dazu kommt auch noch eine Verschiebung im Cup, weil unser Viertelfinalgegner (Brückl, Anm.) als Zweitliga-Team nicht spielen bzw. trainieren darf. Die derzeitigen Entwicklungen lassen darauf schließen, dass es noch mehr werden. Aktuell fehlt mir daher etwas die Fantasie, wann wir all diese Matches nachtragen
sollen. Vor allem wenn jetzt auch noch der Europacup dazukommt (1/16-Finale gg. Graz am 11. Und 24.11., Anm.) und die Liga aufgrund der Nationalteamaktivitäten (EM-Qualifikation, Anm.) von 19. Dezember bis 23. Jänner pausiert.“

DenizBank AG Volley League Women, 7. Runde
14.11.2020 TSV Sparkasse Hartberg – STEELVOLLEYS Linz-Steg

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