LINZ AG Steelvolleys geben gegen Sokol/Post Sieg aus der Hand
Zwei Tage nach dem Supercup-Triumph müssen sich die Linzerinnen im Liga-Rückspiel VB NÖ Sokol/Post nach hartem Kampf knapp mit 2:3 (25:23,25:20,16:25,19:25,14:16) geschlagen geben. Dabei vergeben die LINZ AG Steelvolleys nicht nur eine 2:0-Führung, sondern auch vier Matchbälle im Tie-Break.
LINZ AG Steelvolleys Coach Krpac: „Schade, dass wir uns nicht belohnt haben“
Das Liga-Spitzenduell am Sonntagabend verläuft bis zum vierten Satz fast ident mit dem Supercup-Aufeinandertreffen im Freitag. Im ersten Satz sind die Linzerinnen tonangebend und stets voran. Ein Zwischenspurt am Satzende ermöglicht die 1:0-Führung der LINZ AG Steelvolleys (25:23). Der zweite Durchgang verläuft aus Sicht der Oberösterreicherinnen noch besser. Zur Satzmitte führen sie bereits mit bis zu sieben Punkten (16:9) und gewinnen am Ende klar mit 25:20.
Mit dem Beginn des dritten Satzes gelingt es den Gästen die Eigenfehlerquote auf ein Minimum zu reduzieren. Umgekehrt präsentieren sich die LINZ AG Steelvolleys plötzlich deutlich fehleranfälliger. Beides zusammen, bedeutet einen klaren Satzerfolg von Sokol/Post.
Im Gegensatz zum Supercup verpassen die Linzerinnen im vierten Durchgang zunächst den Anschluss und müssen konstant einem Rückstand hinterherlaufen. Sechs Blockpunkte LINZ AG Steelvolleys reichen im vierten Satz dieses Mal nicht, um den Satzausgleich verhindern zu können. Abgesehen von zwei Annahmefehlern leisten sich die Wienerinnen ab diesem Zeitpunkt nämlich keinen einzigen weiteren Fehler.
Und trotzdem sind es im fünften Durchgang wieder die LINZ AG Steelvolleys, die das Ruder in die Hand nehmen. Sie liegen mit 10:6, 12:7 und am Ende sogar mit 14:10 in Führung. Das Publikum hat sich bereits von den Sesseln erhoben und ist bereit den Sieg zu feiern, als sich das Blatt nochmals völlig wendet. Sokol/Post gelingen sechs Punkte in Folge, darunter drei am Service. Das Match endet mit 16:14 zu Gunsten der Wienerinnen.
LINZ AG Steelvolleys Coach Radek Krpac ist nach dem Match damit beschätigt, die Köpfe seiner Spielerinnen wieder aufzurichten: „Wirklich schade, dass wir uns heute nicht belohnen konnten. Nach dem zweiten Satz ist uns ziemlich der Faden gerissen. Sokol/Post hat ab dem dritten Satz fast fehlerfrei gespielt. Bis wir uns darauf eingestellt haben, hat es zwar fast zwei Sätze gedauert. Umso besser war aber dann unsere Leistung im Tie-Break. Wenn du in einem Satz bis 15 Punkte mit 14:10 voran liegst und dabei alle 14 Punkte selbst machst, gewinnst du zu 99 Prozent das Match. Heute konnten wir den Sack leider nicht zumachen. Die Niederlage tut weh, war aber sicher auch gute Lehrstunde für uns. Wenn du am Angriff und Service 16 Fehler mehr als der Gegner begehst, wird es gegen jedes Team schwer. Das müssen wir in den Griff bekommen!“
Bereits am kommenden Freitag sind die Linzerinnen wieder gefordert. Die 4. Runde der AVL Women führt die LINZ AG Steelvolleys am Freitagabend nach Klagenfurt.
AVL Women 2026/2027 Grunddurchgang, 3. Runde
18. Oktober
LINZ AG Steelvolleys – VB NÖ Sokol/Post 2:3 (25:23,25:20,16:25,19:25,14:16)
Raab 27
AVL Women 2026/2027 Grunddurchgang, 4. Runde
23. Oktober
ATSC Wildcats Klagenfurt – LINZ AG Steelvolleys












