Perger Volleyballmädels bereit für Mission Klassenerhalt

Sechs Spiele haben die Volleyballmädels der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg in dieser Saison noch vor sich. In der Hoffnungsrunde kämpfen die Oberösterreicherinnen um den Klassenerhalt in der Austrian Volley League Women. Nur die zwei besten Teams bleiben fix in der Liga in der kommenden Saison. Die beiden anderen Teams müssen in die Relegation.

„Unsere größte Waffe ist sicher unser Teamgeist. Auch wenn wir nicht die stärksten Einzelspielerinnen haben, so können wir auch mit den besseren Teams in der Liga mithalten. Das haben wir schon öfters gezeigt und es gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele“, erklärt Eva Freiberger, die im Grunddurchgang die Topscorerin in Perg war.

Sabrina Enzinger: „Ganz klares Ziel ist in Innsbruck ein Sieg“

Die Marschrichtung im Machland ist klar. Platz sieben in der Meisterschaft und damit der Sieg in der Hoffnungsrunde ist das Ziel der Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha Tlstovicova. Die Oberösterreicherinnen beginnen am Samstag auswärts in Innsbruck. Dort wartet mit TI Volley der erste Gegner im Kampf um den Klassenerhalt. „Ganz klares Ziel ist in Innsbruck ein Sieg. Wir schauen aber rein auf unsere Leistung. In den letzten Meisterschaftsspielen hat diese Konzentration ein bisschen gefehlt“, blickt Aufspielerin Sabrina Enzinger auf das erste Spiel voraus.

Die weiteren Gegnerinnen sind die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg und TSV Sparkasse Hartberg. „Es wird alles andere als eine leichte Aufgabe. Salzburg hat sich nochmals verstärkt und auch TI Volley und Hartberg waren stark in den letzten Matches. Aber wir lieben Herausforderungen und werden kämpfen bis zum Schluss“, berichtet Eva Freiberger. Die 27-jährige Außenangreiferin möchte mit ihren Punkten zur Mission Klassenerhalt beitragen: „Da ich nicht zu den größten Angreiferinnen gehöre, kann ich nicht immer mit der Brechstange angreifen. Da hilft mir aber meine Erfahrung und die Übersicht um in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und gute Lösungen zu finden“.

Drei Heimspiele in Folge

Als Achte des Grunddurchgangs starten die Pergerinnen mit zwei Zusatzpunkten in die Hoffnungsrunde. Nach dem Auftakt in Innsbruck geht es für die Prinzessinnen nach Salzburg, ehe dann die drei Heimspiele in Perg am Terminkalender stehen. „Jedes Spiel zählt und ist eigentlich ein Schlüsselspiel. Für uns spricht sicher, dass wir vor allem in Perg mit den Zusehern im Rücken noch stärker sind als auswärts. Wenn wir als Team zusammenhalten, dann wird es für jede Mannschaft ein schwieriger Kampf gegen uns“, legt Sabrina Enzinger dar.

Terminkalender Hoffnungsrunde:
04.03.2017 18:00 TI-apogrossergott-Volley gg. SG Prinz Brunnenbau Volleys
11.03.2017 19:30 PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg gg. SG Prinz Brunnenbau Volleys
19.03.2017 16:00 SG Prinz Brunnenbau Volleys gg. TSV Sparkasse Hartberg
25.03.2017 17:30 SG Prinz Brunnenbau Volleys gg. TI-apogrossergott-Volley
01.04.2017 17:30 SG Prinz Brunnenbau Volleys gg. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
08.04.2017 19:30 TSV Sparkasse Hartberg gg. SG Prinz Brunnenbau Volleys

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