Linz-Steg legt vor – 3:1-Sieg gegen Graz

Mit 3:1 (25:18,26:24,21:25,25:17) gewinnt ASKÖ Linz-Steg das Auftaktmatch der AVL Women Halbfinalserie gegen UVC Holding Graz. Nach einer 2:0-Satzführung holen die Gäste einen Satz auf, ehe die Linzerinnen im „Ausweichquartier“, der Sporthalle Enns, den Sack zumachen und mit 3:1 siegen. Kommenden Samstag hat Linz-Steg nun die erste Gelegenheit den Finaleinzug zu fixieren.
Trainer Schwab: „Mannschaft hat sich durchgekämpft“
Einen echten Traumstart legt Linz-Steg ins erste Halbfinale gegen UVC Holding Graz hin. Kapitänin Meg Riley beginnt am Service und startet furios. Nach sechs Punkten steht es 6:0. Obwohl Linz-Steg den Vorsprung annähernd verteidigen kann (16:11), entwickelt sich der erste Satz zum offenen Schlagabtausch. Graz kommt näher an die Linzerinnen heran (14:18), Nikolina Maros und Co. behalten jedoch die Nerven und lassen am Satzgewinn keine Zweifel mehr aufkommen (25:18).
Der zweite Durchgang gestaltet sich von Beginn an offen und die Gäste liegen zunächst knapp in Führung. Im Satzverlauf erleben beide Teams ein Auf und Ab, sodass sich ein spannendes Finish ergibt. Linz-Steg fehlen zwei Punkte (18:20) auf Graz, ehe, neuerlich bei Service Riley, die Führung wechselt. Dennoch erkämpfen sich die Grazerinnen Satzball eins. Linz-Steg wehrt ab und hat plötzlich selbst die Chance auf die 2:0-Satzführung. Durch einen Block von Riley geht Satz zwei mit 26:24nach Linz.
Wie schon der erste Satz, beginnt auch Durchgang drei bei Service Riley ideal (4:0). Graz erholt sich vom Schock des zweiten Satzverlustes allerdings schnell und kommt sofort wieder heran. Einige Unkonzentriertheiten der Linzerinnen verhelfen Graz dazu sich einen Vorsprung herauszuspielen (16:14). In der Folge vergrößert sich der Rückstand sogar auf vier Punkte (18:22). Linz-Steg wehrt sich vehement, kann den Satzgewinn der Grazerinnen allerdings nicht verhindern.
Nun ist es an den Linzerinnen den Satzverlust rasch zu vergessen. Das gelingt ihnen auch prompt, sodass sie neuerlich in Führung gehen (8:5). Nun zeigen sie erstmals im gesamten Spiel große Präsenz am Block und punkten mehrmals spektakulär. Daraus resultiert ein komfortabler Vorsprung, den sich Linz-Steg im Finish nicht mehr nehmen lässt und damit einen 3:1-Heimsieg feiert.
Trainer Roland Schwab fasst zusammen: „Von uns war das besonders im zweiten und dritten Satz sehr wechselhaft. Trotzdem hat sich die Mannschaft durchgekämpft und nach dem Satzverlust einen kühlen Kopf bewahrt. Das war die Entscheidung!“
Kommenden Samstag geht in Graz das Rückspiel in Szene. Linz-Steg hat nun zwei Matchbälle auf den Finaleinzug. „Wir werden das Match genau analysieren und sehen, wo wir uns verbessern können. Danach ist weiter harte Arbeit im Training gefragt. Wir liegen in Führung. Das ist gut, mehr aber auch nicht“, analysiert Schwab.

AVL Women, Halbfinale 1
ASKÖ Linz-Steg – UVC Holding Graz (25:18,26:24,21:25,25:17)
Savard 22, Maros 17, Kuten 10

Nächste Matches
25.3. in Graz
(falls notwendig: 1.4. in Enns)

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