VCV-Cracks schrammen an der Cup-Sensation vorbei – 2:3 gg. Ried/Innkreis

Als klarer Außenseiter gingen die VCV-Herren rund um Coach Erich König in das Viertelfinale des Harald Rößler Cup gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliega, Ried/Innkreis. Insgeheim hatte der eine oder andere natürlich mit einer Weihnachtsüberraschung spekuliert, waren die VCVler in den letzten Spielen doch höchst erfolgreich unterwegs und konnten die Hinrunde der 1. Landesliga auf dem sensationellen zweiten Tabellenplatz beenden.

Der Mannschaftsgeist zeigte sich auch dadurch, dass 13 Akteure auf den Spielbericht wollten 😉 Und genau mit dieser Entschlossenheit startete man in das Spiel und konnte die Rieder im ersten Satz überraschen. Angefeuert von über 50 fantastischen Fans gelang die 1:0 Satzführung. Wer jetzt auf die Rieder tippte, sollte auch im zweiten Satz vorerst irren. Bis zur technischen Auszeit (16:11) lief das Spiel der Valentiner Herren wie am Schnürchen. Erst dann erwachte der Favorit aus Ried, selbst die tolle Angriffsleistung von Ex-Rieder Matthias Polixmair konnte den Satzausgleich nicht mehr verhindern. Leider wurde der Spielfluss auch im dritten Satz nicht mehr gefunden. Mit 1:2 wurden vermeintlich zum letzten Mal die Seiten gewechselt.
Hätten die Valentiner in den letzten Jahren diesen Satz dann wohl klar verloren, zeigte sich – wie bereits im Achtelfinale gegen Kremsmünster – der Kampfgeist und die tolle Moral der Jungs, immer wieder angefeurt von Aufspieler Edi Cehajic und Kapitän Daniel Dumfart. Bei 24:21 wurden noch drei Satzbälle vergeben, aber der vierte wurde mit einem Service-Ass klar gemacht.
Die 2:0-Führung im fünften Satz war dann leider die letzte in diesem Spiel für die VCVler, das Pulver war verschossen und so konnten die Bundesliga-Profis aus Ried doch noch knapp den Kopf aus der Schlinge ziehen.
Libero Martin Scheuchenpflug nach dem Spiel: „Knapp die Sensation verpasst, aber wichtige Erfahrung gesammelt. Spätestens jetzt muss jeder wissen, dass wir uns vor niemandem verstecken brauchen!“

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