Oberösterreich Auswahlen mit starken Leistungen beim Bundesnachwuchsbewerb
Beim diesjährigen Bundesnachwuchsbewerb in Waidhofen an der Ybbs legten die OÖVV Auswahlen tolle Auftritt hin. Die Mädchen (2008 jünger) holten in einem dramatischen kleinen Finale Bronze. Die Burschen (2007 jünger) hatten im Kampf um Bronze gegen Niederösterreich knapp das Nachsehen und beendeten den Bewerb auf Rang 4.
Die Mädchen stiegen nach einem Sieg (3:1 Kärnten) und eine Niederlage (0:3 Niederösterreich) ins Halbfinale auf. Dort erwies sich die Steiermark als überlegen. Im kleinen Finale gingen die Mädchen gegen Tirol zunächst mit 2:0 in Führung. Die Tirolerinnen ließen allerdings nicht locker und glichen aus. Im Tie-Break zeigten die Mädchen Kämpferqualitäten und verwandelten einen 11:14-Rückstand in einen 16:14-Erfolg.
Die Burschen konnten die Gruppenspiele gegen Salzburg und Tirol klar mit 3:0 für sich entscheiden. Gegen Wien zeigten die Burschen drei tolle Sätze, konnten jedoch keinen Satz gewinnen.
Im Halbfinale gegen den späteren Sieger Kärnten blieben die Hoffnungen auf einen Satzgewinn ebenfalls unerfüllt. Das Match um Bronze entwickelte sich dagegen zum Krimi. Nach einem 0:2-Rückstand fighteten die Burschen toll zurück und holten einen Satz auf. Im vierten Durchgang war das Finish heiß umgekämpft. Matchbälle wurden abgewehrt, ein Satzball blieb ungenutzt. Niederösterreich machte schließlich den Sack zu und gewann mit 3:1.
OÖVV-Präsident Christian Mairhofer gratuliert den beiden Auswahlen zu den tollen Leistungen: „Wir haben in den kleinen Finali mitgezittert und freuen uns sehr, dass es zumindest mit einer Medaille geklappt hat. Um eine realistische Chance auf die Endspiele zu haben, hätten beide Teams die Vorrundengruppe gewinnen müssen. Die Halbfinalgegner waren eine Klasse für sich und haben das Turnier souverän gewonnen. Platz drei und vier ist spitze. Vielen Dank an die Coaches und Betreuer*innen der Auswahlteams und ein Kompliment an die beteiligten Vereine. Ihre Arbeit sind die Basis für diese Erfolge!“
Landessportkoordinator Florian Stangl zieht eine sehr positive Bilanz: „Mit beiden Geschlechtern im Halbfinale zu stehen, ist die Bestätigung für die gute Nachwuchsarbeit in vielen Vereinen. Beide Teams haben sich aus Spieler*innen von vier bis fünf Vereinen zusammengesetzt. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Neben dieser Breite haben wir auch einige große Talente in unseren Reihen, die voraussichtlich auch für die ersten Lehrgänge der neuen Jugendnationalteams einberufen werden. Mit dem BORG/HAS für Leistungssport in Linz gibt es für diese Talente eine tolle Option die nächsten Schritte in Richtung Spitzensport zu machen. Diesen Schritt wollen wir gerne gemeinsam mit den Talenten gehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“














