LINZ AG Steelvolleys verpassen Bronzemedaille

Die LINZ AG Steelvolleys haben die Saison 2025/2026 am vierten Platz beendet. Gegen die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz müssen sich die Linzerinnen im Entscheidungsspiel knapp mit 2:3 (23:25,25:19,25:19,25:21,13:15) geschlagen geben. Saison-Highlight ist der Gewinn des Cuptitels.

LINZ AG Steelvolleys Coach: „Niederlage tut sehr weh”
Die Oberösterreicherinnen legen zunächst einen guten Start hin und führen im Eröffnungssatz konstant mit zwei bis drei Punkten. Die Gäste bleiben aber an Linzerinnen dran und werden am Satzende für ihren Kampfgeist zunächst mit dem Ausgleich und wenig später sogar mit dem Satzgewinn belohnt (25:23).
Die LINZ AG Steelvolleys zeigen sich im zweiten Durchgang davon unbeeindruckt. Dieses Mal wächst der Vorsprung sogar auf bis zu acht Punkte (14:6) an. Obwohl die Gäste den Rückstand neuerlich etwas verkürzen können, gelingt den Linzerinnen der souveräne Satzausgleich (25:19).
Im dritten Satz geht es in der gleichen Tonart weiter. Wieder geben die LINZ AG Steelvolleys das Tempo vor und erspielen zur Satzmitte einen komfortablen Vorsprung (18:12). Mit dem 25:19-Satzgewinn stellen sie auf 2:1.
Die Bronzemedaille vor Augen starten die LINZ AG Steelvolleys auch im vierten Satz nach Wunsch. Rasch gehen sie mit 9:4 in Führung. Die Steirerinnen stellen aber ein weiteres Mal ihren Kampfgeist unter Beweis. Nach dem Ausgleich übernehmen sie sogar die Führung (12:10). Nun sind es die Linzerinnen, die versuchen den Anschluss zu wahren und einen drohenden Tie-Break zu verhindern. Trotz aller Versuche gelingt den Steirerinnen der Satzausgleich.
Im Tie-Break haben die LINZ AG Steelvolleys wieder lange Zeit das Heft in der Hand und gehen mit 12:10 in Führung. Die Erzbergmadln schlagen zurück und punkten viermal in Folge. Den ersten Matchball können die Linzerinnen noch abwehren. Die zweite Chance nutzen die Steirerinnen aber und jubeln über den 3:2-Sieg und die Bronzemedaille.

Trainer Jakub Brecka zeigt sich über die verpasste Bronzemedaille enttäuscht: “Die vergangenen drei Wochen waren für alle eine emotionale Achterbahnfahrt. Zunächst der 0:2-Rückstand im Halbfinale gegen Graz. Dann der Ausgleich und die neuerliche Hoffnung auf das Finale. Nach dem Halbfinal-Aus auch noch die 2:3-Niederlage im ersten Match gegen die Erzbergmadl. In Eisenerz der Ausgleich und in Linz eine 2:1-Satzführung. Dass wir diese Chance nicht nutzen konnten, tut schon weh. Wie schon im Halbfinale, hatten wir genügend Möglichkeiten, um uns durchzusetzen. Leider hat es nicht geklappt. Der Cuptitel ist ein kleiner Trost!”

Austrian Volley League Women, Kleine Finalserie (Best-of-three)

Spiel 3
LINZ AG Steelvolleys – Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 2:3 (23:25,25:19,25:19,21:25,13:15)

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