Linz-Steg kehrt in Erfolgsspur zurück
Einmal mehr mühen sich die Linzer Volleyballerinnen schwer ab, ehe sie sich für ihren Kampfgeist belohnen. Nachdem im zweiten Satz eine 24:19-Führung ungenützt bleibt, Klagenfurt ausgleicht und wenig später sogar in Führung geht, gelingt Linz-Steg ein fulminantes Comeback. Sowohl den vierten als auch den fünften Satz entscheidet Linz-Steg für sich und fügt ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt mit einem 3:2-Erfolg (25:20, 24:26, 15:25, 25:16, 15:8) die erste Saisonniederlage zu!
Trainer Siller: „ Eindruckvolles Comeback der Mannschaft“
Als fast spielentscheidend stellt sich die Endphase des zweiten Satzes der Begegnung zwischen ASÖ Linz-Steg und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt heraus. Nach einem tollem ersten Satz der Linzerinnen, der mit 25:20 völlig verdient nach Linz geht, steht Linz-Steg im zweiten Durchgang beim Stand von 24:19 kurz vor der 2:0-Satzführung.
Nachdem mehrere Chancen ungenützt bleiben, gleichen die Klagenfurterinnen aus, um wenig später den Satzgleichstand herzustellen – ein kompletter Tiefschlag für Linz-Steg.
In der Folge dominieren die Gäste Satz drei nahezu mühelos, Linz-Steg ist völlig von der Rolle und findet nur langsam wieder ins Spiel.
Umso bemerkenswerter ist das Comeback im Anschluss. Im vierten Satz sorgt Katharina Krepper mit einer Serviceserie schon früh für eine Vorentscheidung. Trotz vehementer Versuche der Klagenfurterinnen können sie einen Satzgleichstand bzw. einen Tie-Break nicht verhindert.
Für Linz-Steg ist es der vierte Entscheidungssatz im sechsten Match der Bundesliga-Saison 2015/2016.
Im Gegensatz zu den beiden 2:3-Niederlagen gegen VC Tirol bzw. SG SVS Post starten die Linzerinnen dieses Mal wesentlich besser und liegen von Beginn an in Front. Bei 8:5 werden die Seiten gewechselt. Beim Stand von 9:7 gelingt Linz-Steg mit einer Vier-Punkte-Serie so etwas wie die Vorentscheidung. Wenig später nutzen die Linzerinnen den ersten Matchball zum 15:8-Erfolg im Tie-Break.
Die Freude über den umkämpften 3:2-Erfolg ist bei Trainer Jirka Siller groß: „Das war wirklich ein verrücktes Match. Beide Teams haben ihr Potential unter Beweis gestellt und sich phasenweise einen hochstehenden Kampf geliefert. Für meine Mannschaft war es nach dem Verlust des zweiten Satzes sehr schwer wieder ins Spiel zu finden. Umso mehr freue ich mich über dieses eindrucksvolle Comeback. Für uns war das ein ganz wichtiger Erfolg und natürlich so etwas wie ein Ausrufezeichen. Wir haben gezeigt, dass wir mit einer guten Leistung jeden Gegner in der AVL fordern können, sind dabei aber gleichzeitig auch erinnert worden, dass wir uns niemals in Sicherheit wägen dürfen.“
AVL Women, 6. Runde
ASKÖ Linz-Steg – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:2 (25:20, 24:26, 15:25, 25:16, 15:8)
Topscorerinnen: Janečková 24, Gowan 13, Kuten 11
OÖ-Derby im Mittwoch
Für Linz-Steg bleibt nach dem erkämpften 3:2-Heimerfolg nur wenig Zeit zum Erholen. Bereits am Mittwochabend (20.00 Uhr) folgt in Linz das mit Spannung erwartete erste OÖ-Derby zwischen Linz-Steg und den Prinz Brunnenbau Volleys. Während die Pergerinnen ein spielfreies Wochenende zur Regeneration zur Verfügung hatten, gilt es auf Seiten von Linz-Steg schnell wieder die Akkus aufzuladen und sich für dieses prestigeträchtige Match optimal vorzubereiten.
„Perg wird wieder völlig unbeschwert antreten und jeden Punkterfolg wie einen Meistertitel feiern. Davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen und müssen unser Spiel möglichst konstant durchspielen“, schätzt Trainer Siller die Ausgangslage ein.
AVL Women, 7. Runde
18.11.2015
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
20.00 Uhr











