Peter Eglseer: Snowvolley im Iran

Volleyball der etwas besonderen Art durfte der Kremsmünsterer, Peter Eglseer vergangene Woche im Iran erleben. Snowvolleyball ist eine Sportart die, wie der Name schon sagt, auf Schnee gespielt wird. Seit gut 7 Jahren ist Snowvolleyball in Österreich bereits in den heimischen Bergen beliebt. Eine Premiere feierte die Trendsportart jedoch im asiatischen Raum.
Der Iran war stolzer Austräger der ersten internationalen Wettkämpfe auf Schnee. „Es ist ähnlich dem Beachvolleyball, jedoch ist der Untergrund nicht vergleichbar. Manchmal ist es rutschig, manchmal extrem eisig. Material und körperliche Fitness spielen eine große Rolle“, meint Peter nach
dem ersten Spiel in Dizin (iranische Skiregion).
Sowohl Schneestürme als auch strahlenden Sonnenschein durften die Spieler erleben und spürten gleich vom ersten Spieltag an die auf 2600 m Höhe befindende dünne Luft.
„Man ist extrem schnell außer Atem und kämpft sowohl mit den Bedingungen als auch mit der Luft. Mit der Zeit bekommt man jedoch ein Gefühl und weiß auch welche Bälle man erhechten kann und welche unmöglich sind“, so der Oberösterreicher.
Teams aus dem Iran, Italien, Russland, Deutschland, Tschechien, Polen und Russland nahmen an diesem einzigartigen Event teil. Nach spannenden Vorrunde-Partien hieß die Finalpaarung, etwas überraschend, Österreich – Russland.
Mit 12:14 und 9:11 ging das Grande Finale an Russland und Peter Eglseer konnte gemeinsam mit Interimspartner, Daniel Hupfer, die Silbermedaille ergattern.
„Das wir hier silber holen, hätte ich nie gedacht. Daniel hat zwar bereits Erfahrung auf Schnee gesammelt, ich jedoch bin komplett ohne Vorkenntnisse angereist. Darum freut es mich besonders und ich werden sicherlich wieder das eine oder andere Event dieser Art spielen. Außerdem habe ich erfahren, dass Snowvolleyball bereits in 15 Jahre olympisch werden soll. Da bin ich gespannt, wie sich diese Sport entwickelt“, so Eglseer nach dem Gewinn der Silbermedaille.

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