10. Heimsieg für Linz-Steg: 3:1-Erfolg gegen Salzburg

Das letzte Heimspiel im Rahmen des Grunddurchgangs der AVL Women erwies sich für ASKÖ Linz-Steg wie erwartet als ein hartes Stück Arbeit. Gegen den Tabellenvierten PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mussten die Linzerinnen einen 0:1-Satzrückstand wettmachen, bevor sie sich am Ende mit 3:1  (22,-18,-22,-22) durchsetzten und den zehnten Heimerfolg der Saison einfahren konnten. Trainer Siller: „Salzburg hat sich nicht abschütteln lassen“
ASKÖ Linz-Steg startet im AVL-Schlagerspiel gegen Salzburg wieder in gewohnter Besetzung inklusiver der wieder-genesenen Zuspielerin Sabrina Enzinger. Von Beginn an zeigen beide Teams, warum sie im oberen Tabellendrittel stehen. Lange Ballwechsel inklusiver zahlreicher spektakulärer Blocks begeistern die ZuschauerInnen.
Linz-Steg macht im ersten Durchgang sehr viel richtig und liegt dadurch bis zum Satzende stets in Front. Insgesamt sechs Servicefehler der Linzerinnen verhindern eine vorzeitige Entscheidung und einen größeren Vorsprung. Salzburg nutzt diese Schwäche eiskalt aus, geht beim Stand von 20:20 erstmals in Führung und holt sich Satz eins mit 25:22.
Im zweiten Durchgang legen Simona Janeckova und Co. einen Start-Ziel-Sieg hin und gleichen souverän aus.
Der dritte und vierte Satz ähneln Satz Nummer eins über weite Strecken. Kaum liegen die Linzerinnen etwas in Front, werden Chancen ausgelassen und Salzburg kontert sofort.
Dass Linz-Steg jeweils das bessere Ende für sich hat, liegt vor allem daran, dass die Eigenfehlerrate am Satzende plötzlich sinkt.
Nach knapp zwei Stunden Spielzeit nutzt die Siller-Truppe den zweiten Matchball zum 3:1-Heimsieg. Hinsichtlich der Ausgangslage für die Playoffs spricht Trainer Siller von einem sehr wichtigen Erfolg: „Das war heute ein sehr zähes Spiel. Wir haben in denkbar ungünstigen Zeitpunkten Servicefehler begangen und uns damit mehrmals selbst in Bedrängnis gebracht. 18 Fehler, viele davon leichtfertig, sind einfach zuviel. Damit haben wir uns die Chance genommen, noch mehr Blockpunkte zu erzielen und dem Gegner sehr viele einfache Punkte geschenkt. Man muss Salzburg aber auch ein Kompliment aussprechen. Sie haben sich nicht abschütteln lassen und waren bei der kleinsten Chance sofort zur Stelle.“
Die Mozartstädterinnen liegen zwei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs sieben Punkte hinter Linz-Steg. Der Vorsprung auf das drittplatzierte Team aus Klagenfurt beträgt weiter vier Punkte. Platz zwei ist demnach in greifbarer Nähe.
Für Linz-Steg folgt nun ein fast dreiwöchige Spielpause. Am kommenden Wochenende pausiert die Liga aufgrund der österreichischen U19 Meisterschaft. Linz-Steg ist Gastgeber – das Team rund um Kathi Krepper, Sophie Maass und Sabina Kropf versucht in die Top Vier vorzustoßen.
Das OÖ-Derby gegen die SG Prinz Brunnenbau Volleys wurde aufgrund einer TV-Live-Übertragung vom 20. Februar auf den 25. Februar verlegt. Am 27. Februar endet der Grunddurchgang mit dem Auswärtsmatch gegen SG WSV Eisenerz/VBV Trofaiach.

AVL Women, 18. Runde
ASKÖ Linz-Steg – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:1 (22,-18,-22,-22)
Janeckova 20, Gowan 18

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