World Tour Halbfinale – knapp die Medaille verpasst!

Beim FIVB World Tour Event in Samsun (Türkei) schaffen Peter Eglseer und Thomas Kunert das erste gemeinsame Topresultat. Sie ziehen in das Semifinale ein, jedoch verpassen sie dort leider eine Medaille.

Peter und Thomas können mit zwei Siegen über Ungarn und der Türkei als Gruppensieger direkt in das Viertelfinale einziehen. Dort wartete die Nummer Eins des Turniers aus Iran. Thomas und Peter holen sich den ersten Satz knapp mit 21:19. Im zweiten Durchgang war nicht viel zu holen und die Österreicher zogen klar mit 13:21 den Kürzeren. Im Tiebreak jedoch legten sie noch einmal Alles in das Spiel hinein und gewannen diesen mit 15:11.

Im Halbfinale spielten Eglseer/Kunert gegen das Interimsduo Weiß/Dzabronok (CZE). Die Tschechen waren über das ganze Turnier sehr souverän und auch Peter und Thomas konnten daran nichts ändern. Lediglich im zweiten Durchgang können sie die Beiden fordern. Mit 0:2 ging die Partie aber an Tschechien.

Bei 38 Grad ging das Spiel um die Bronzemedaille über die Bühne. Das Überraschungsteam aus Holland (Boermans/Haanappel), welche sich von der Qualifikation bis ins Semifinale kämpfte, kam jedoch viel besser in das Spiel als die Österreicher. Peter und Thomas hatten von Anfang an Probleme mit dem Sideout und ließen unzählige Breakchancen liegen. Es folgte ein Eigenfehler nach dem anderen und Satz Eins ging rasch an die Niederlande. Im zweiten Satz kamen die Österreicher nach einem 8:13 Rückstand aber noch auf 20:20 heran, verloren aber dennoch mit 20:22.

„Die Medaille wäre eine tolle Belohnung für ein gutes Turnier gewesen. Geschenkt bekommt man jedoch nichts und wir waren im kleinen Finale einfach die schlechtere Mannschaft. Die Bedingungen waren für beide Teams brutal, jedoch haben sich die Holländer wohl besser darauf eingestellt. Es wird einige Tage dauern, um die verpasste Chance auf meine zweite World Tour Medaille zu verkraften. Am Donnerstag geht es aber gleich weiter in Ljubljana, wo wir in der Qualifikation starten werden“, so Peter Eglseer nach der bitteren Niederlage.

Foto: Copyright FIVB – frei verfügbar!

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