Endstation Viertelfinale Linz-Steg verliert im Cup mit 1:3

Das Abenteuer Österreich-Cup ist für Linz-Steg seit Montagabend vorbei. Im Viertelfinale können die Linzerinnen den Favoritinnen aus der Steiermark, SG Eisenerz/Trofaiach, zwar einen Satz abknöpfen, in Summe präsentieren sich die Gäste aber als die routiniertere Mannschaft und schaffen verdient den Aufstieg unter die Top Vier. Am Samstag (19.00 Uhr) steht in Linz das Schlagerspiel der Bundesliga zwischen ASKÖ Linz-Steg und SG SVS Post am Programm!

Siller: „Waren immer unter Druck“
Dass das Cup-Viertelfinalmatch gegen SG Eisenerz/Trofaiach dank vieler langer Ballwechsel oftmals spektakulär verläuft, täuscht aus Sicht von ASKÖ Linz-Steg leider etwas über das Endresultat hinweg.
Nach einem nervösen Beginn der Linzerinnen und einem klaren Satzerfolg der Gäste, gelingt es Linz-Trainer Jirka Siller im folgenden Durchgang seine Mannschaft aufzurichten. Von Beginn an gestaltet sich der Satz ausgeglichen und Linz-Steg liegt erstmals in Führung. Am Satzende wird es dennoch wieder spannend, mit 25:23 hat Linz-Steg aber das bessere Ende für sich.
So wird der Start des dritten Satzes zum möglicherweise vorentscheidenden Moment des weiteren Spiels. Trotz des Erfolgserlebnisses gelingt es Linz-Steg nicht, den Schwung mitzunehmen. Ganz im Gegenteil: zahlreiche Eigenfehler verhelfen den Gästen ihren Spielfluss wiederzufinden und sorgen im dritten Satz für eine rasche Entscheidung.
Im vierten Durchgang versucht Linz-Steg noch einmal alles, gerät allerdings neuerlich schnell in Rückstand. Obwohl sich die Linzerinnen bis zum Schluss wehren, können sie den Steirerinnen nur mehr wenig entgegensetzen und müssen sich im Cup-Viertelfinale mit 1:3 geschlagen geben.
Trainer Siller zieht dennoch eine positive Bilanz: „Wir haben uns heuer im Cup gut geschlagen und sind weit vorgedrungen. Im heutigen Spiel waren wir leider immer unter Druck und mussten uns zu viele Punkte sehr hart erarbeiten. Das kostet nicht nur Kraft, sondern zwingt ein Team auch dazu mehr Risiko zu nehmen. Der größte Unterschied war letztlich aber die Durchschlagskraft am Angriff!

Austrian Volley Cup, Viertelfinale
ASKÖ Linz-Steg – SG B.T.E. WSV Eisenerz/VBV Trofaiach 1:3 (12:25, 25:23, 18:25, 16:25)
Teufl P. 19, Marko 9

Schlagerspiel am Samstag

Für ASKÖ Linz-Steg liegt der Fokus nach dem Ausscheiden im Cup wieder voll auf der Meisterschaft. Für das bevorstehende Match gegen SG SVS Post am Samstagabend (19.00 Uhr) finden sich gleich mehrere passende Beschreibungen:
– Schlagerspiel: Nach drei Spielrunden stehen beide Teams ungeschlagen an der Tabellenspitze. Sowohl Linz-Steg, als auch SG SVS Post leistete sich allerdings bereits einen Punktverlust gegen vermeintliche Außenseiter.
– Klassiker: In den vergangenen zehn Jahren standen sich Linz-Steg und Serienmeister SG SVS Post in den Endspielen der Bundesliga bzw. in entscheidenden Matches im Cup regelmäßig gegenüber.
– Duell der Ex-Klubs: Sabrina Enzinger, Simona Janeckova und Trainer Jirka Siller waren allesamt schon einmal für SG SVS Post tätig. Auf Seiten der Spielgemeinschaft trifft dies auf Trainerin Qing Li sowie ihre Spielerinnen Katharina Almer und Theresa Jenner zu!

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