Volleyball-Krimi in Linz 2:3-Niederlage gegen SG SVS Post
Den ZuschauerInnen in der TEKAEF-Arena bot sich am Samstagabend ein erwartet umkämpftes Match. Erst nach über zwei Stunden Spielzeit fiel die Entscheidung zu Gunsten des Serienmeisters SG SVS Post. ASKÖ Linz-Steg musste sich knapp mit 2:3 (-17,16,-23,14,10) geschlagen geben und ging damit erstmals in der neuen Saison als Verlierer vom Feld.
Siller: „Post war die konstantere Mannschaft“
Ein Blick auf die Statistik eines Matches lässt nicht immer zwangläufig klare Schlüsse zu. Im Fall der 2:3-Niederlage von ASKÖ Linz-Steg gegen SG SVS Post sprechen die Zahlen aber eine klare Sprache. So gelingen Linz-Steg zwar deutlich mehr Angriffs- und Blockpunkte (46:38 bzw. 13:8). Die Gäste erweisen sich aber als die stabilere und sicherere Mannschaft, leisten sich wesentlich weniger Eigenfehler als Linz-Steg. Während Linz-Steg in der Annahme, am Service und am Angriff 36 Eigenfehler unterlaufen, sind bei SVS in den gleichen Spielelementen nur 17 zu finden.
Im Spiel selbst starten die Linzerinnen imposant und lassen Post im ersten Durchgang keine Chance. Den Schwung kann Linz-Steg allerdings nicht in den zweiten Satz mitnehmen und liegt von Beginn an zurück. Die Versuche von Trainer Siller durch Wechsel Einfluss zu nehmen, bringen nicht die gewünschten Resultate. Die Gäste gleichen aus und das Match ist wieder völlig offen.
So erleben die ZuschauerInnen in der Folge einen umkämpften dritten Durchgang. Linz-Steg setzt sich zur Satzmitte auf 19:14 ab, verliert danach aber völlig den Rhythmus und liegt plötzlich mit 19:21 zurück. Nun zeigen auch mehrere taktische Wechsel auf Seiten der Linzerinnen erstmals die erhoffte Wirkung und sorgen für den Umschwung. Mit 25:23 geht Satz drei hauchdünn an Linz-Steg.
Wer nun gedacht hat, dass dieser Satzerfolg eine Vorentscheidung bringen würde, sollte sich gehörig täuschen. Linz-Steg startet nämlich neuerlich extrem fehleranfällig und lässt die Gäste rasch davonziehen. SVS kann ohne große Mühe erneut die Satzgleichstand herstellen und einen Tie-Break erzwingen.
Der Entscheidungsatz lässt sich dann grob ein drei Phasen teilen. Bis kurz nach dem Seitenwechsel agiert SVS konstanter und nutzt jede Chance (9:4). Danach kommt bei Linz-Steg nach einer starken Serie (9:10) kurzzeitig wieder Hoffnung auf, ehe den Gästen neuerlich mehrere Punkte gelingen (14:9) und für die endgültge Entscheidung sorgen!
Trainer Siller sieht das Leistungspotential seiner Mannschaft nach dem Match dennoch bestätigt: „Man hat gesehen wozu wir in Lage sind. Was uns fehlt, ist die Konstanz in der Leistung. Sehr gute Phasen wechseln sich derzeit nochzu häufig mit schwächeren Phasen ab. Viele andere Gegner vermögen unsere Schwächephasen vielleicht nicht so gut auszunützen. Post war die konstantere Mannschaft und hat das dank guter Verteidigung und mit einem relativ fehlerfreien Spiel gut ausgenützt.
AVL Women, 4.Runde
ASKÖ Linz-Steg – SG SVS Post 2:3 (-17,16,-23,14,10)
Topscorerinnen: Janeckova 23, Kuten 12
Nächstes Match:
7.11.2015
VC Tirol – ASKÖ Linz-Steg
20.00 Uhr











